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Duftnote

Patschuli-Parfums

Ein Patschuli-Parfum ist ein Duft, in dem Patschuli den Charakter bestimmt – erdig, holzig, leicht kampferartig und mit einer dunklen, fast schokoladigen Süße. Das Öl wird aus den getrockneten Blättern einer Pflanze aus der Familie der Lippenblütler destilliert, zu der auch Minze und Lavendel gehören.

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60 Produkte

Muse, Xerjoff Vibe Angebotab €185,00 (€3.700,00/l)
Orange Aoud, Montale Paris Angebot€135,00 (€1.350,00/l)
Vertigo 236, Maison Noir Angebot€195,00 (€1.950,00/l)
Daydream, Pana Dora Sweden Angebot€280,00 (€2.800,00/l)
Palazzo, Christian Provenzano, The New Collection Angebot€289,00 (€2.890,00/l)
Bleu Salin, Houbigant Paris Collection Cote d'Azur Angebot€210,00 (€2.100,00/l)
Kitten Heel, Roberto Ugolini Angebotab €7,00 (€3.500,00/l)
Patchouli Dust, Pana Dora Sweden Angebot€272,00 (€2.720,00/l)

Wissen

Patchoulol: das Molekül hinter dem Patschuli

Patschuli (Pogostemon cablin) stammt aus dem tropischen Asien. Mehr als 90 Prozent des weltweiten Öls kommen heute aus Indonesien, der Bedarf liegt bei über 1.600 Tonnen pro Jahr. Damit die Blätter ihr Öl freigeben, werden sie getrocknet oder leicht fermentiert und anschließend mit Wasserdampf destilliert. Hauptbestandteil ist Patchoulol (C₁₅H₂₆O), ein Sesquiterpen-Alkohol; die Qualität eines Öls wird oft nach seinem Patchoulol-Gehalt bewertet.

Im Duft gibt Patschuli Tiefe und Halt: Mit Rose wird es romantisch-dunkel, mit Vanille und Kakao gourmand, mit Bergamotte und Eichenmoos klassisch-chypre, mit Leder und Oud rauchig-intensiv. Moderne, fraktionierte Patschuli-Qualitäten wirken heller und sauberer als ihr Ruf. Am schönsten im Herbst und Winter – helle Varianten auch im Frühling.

In dieser Auswahl prägt Patschuli den Duft – im Namen, in Kopf- und Herznote oder als markante Basis.

So wirkt die Note

Erdig & holzig

Patschuli mit Vetiver, Zedernholz oder Moos. Trocken, kraftvoll und naturnah.

Rose & Patschuli

Ein Klassiker: dunkle Rose trifft erdige Tiefe. Elegant und geheimnisvoll, für Abende.

Gourmand & warm

Mit Vanille, Kakao, Karamell oder Tonka. Weich, süß und erstaunlich modern.

KuriosBevor Europa Patschuli als Parfum kannte, kannte es den Duft von Kaschmirschals: Sie wurden zum Schutz vor Motten mit getrockneten Patschuliblättern verpackt. Der Geruch galt als Echtheitsbeweis – und erst um 1826 fanden französische Parfümeure heraus, woher er stammte.

Wissen zum Mitreden

Mythos oder Wahrheit?

1 / 3

Aussage 1

Patschuli ist mit der Minze verwandt.

WAHRHEIT

Wahr. Pogostemon cablin gehört zu den Lippenblütlern – derselben Pflanzenfamilie wie Minze und Lavendel.

Aussage 2

Patschuli wurde erst durch die Hippies bekannt.

MYTHOS

Mythos. Schon im frühen 19. Jahrhundert duftete Europas Mode nach Patschuli – über Kaschmirschals, die zum Schutz vor Motten mit den Blättern verpackt wurden.

Aussage 3

Patschuliöl wird aus Blüten gewonnen.

MYTHOS

Mythos. Das Öl stammt aus den Blättern, die vor der Wasserdampfdestillation getrocknet oder leicht fermentiert werden.

Häufige Fragen

Riecht Patschuli immer nach Hippie?

Nein. Das Image stammt aus den 1960er- und 1970er-Jahren, als Patschuliöl mit der Hippie-Bewegung populär wurde. In der feinen Parfümerie wird Patschuli oft fraktioniert und mit Rose, Hölzern oder Vanille verbunden – das Ergebnis wirkt elegant, sauber und erwachsen.

Woher kommt Patschuli?

Die Pflanze stammt aus dem tropischen Asien. Mehr als 90 Prozent des Öls werden heute in Indonesien produziert; die gängigsten Sorten stammen von Sumatra und Sulawesi.

Wann trägt man einen Patschuli-Duft?

Am schönsten im Herbst und Winter und an Abenden. Helle, fraktionierte Varianten mit Zitrus oder Rose funktionieren auch tagsüber. Am besten testen Sie auf der eigenen Haut: Zu jedem Flakon ab 30 ml legen wir eine 2-ml-Probe desselben Duftes bei.

2-ml-Probezu jedem Flakon ab 30 ml

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