
ZUTATEN-LEXIKON
Lavendel
Lavandula angustifolia · Lippenblütler (Lamiaceae)
Frisch, krautig und blumig, mit sauberer, leicht holziger Ruhe.
NATÜRLICHAROMATISCH
AUF EINEN BLICK
- Blütenrispen des echten Lavendels
- Duft: frisch, krautig, blumig
- Hauptmoleküle Linalylacetat und Linalool
- Herz der Duftfamilie Fougère
STECKBRIEF
- Herkunft
- Provence (Frankreich) und Bulgarien · echter Lavendel wächst in Höhenlagen
- Gewinnung
- Wasserdampfdestillation der blühenden Rispen
- Hauptmoleküle
- Linalylacetat (C₁₂H₂₀O₂) · Linalool (C₁₀H₁₈O)
- Ernte
- Der Lavendel blüht im Hochsommer.
- Oft kombiniert mit
- Bergamotte, Sandelholz, Patschuli, Vanille, Thymian, Zypresse, Cypriol
Zahlen, die verblüffen
47 zu 47
Lavendel steht in unseren Düften genau gleich oft in der Kopf- wie in der Herznote.
1882
begründete ein Lavendel-Duft die Familie Fougère – bis heute ein Klassiker der Herrenparfümerie.
Werte gerundet, gerechnet aus veröffentlichten Daten.
Ernte und Saison
Der Lavendel blüht im Hochsommer. Geerntet wird meist im Juli und August, je nach Höhenlage früher oder später.
Die blühenden Rispen werden im Hochsommer geschnitten und mit Wasserdampf destilliert, oft direkt in der Nähe der Felder. Vom echten Lavendel zu unterscheiden ist Lavandin, eine ertragreichere Kreuzung mit kampferigerem Duft.
Wissen zum Mitreden
Mythos oder Wahrheit?
Aussage 1
Lavendel und Lavandin sind dasselbe.
Mythos. Lavandin ist eine Kreuzung – ertragreicher, aber kampferiger als der feine echte Lavendel.
Aussage 2
Ohne Lavendel gäbe es die Duftfamilie Fougère nicht.
Wahr. „Fougère Royale“ (1882) verband Lavendel mit Cumarin – und begründete damit eine ganze Familie.
Aussage 3
Echter Lavendel wächst am besten im Flachland.
Mythos. Er liebt karge Höhenlagen – im Flachland wächst eher der Lavandin.
Ihr Ergebnis
DÜFTE MIT LAVENDELZUTATEN-LEXIKON
Düfte mit Lavendel
Fragen und Antworten
Frisch, krautig und blumig, mit sauberer, leicht holziger Ruhe.
Echter Lavendel stammt aus dem westlichen Mittelmeerraum und gedeiht am besten in kargen Höhenlagen. Bekannt sind die Felder der Provence; mengenmäßig ist heute Bulgarien einer der größten Erzeuger von Lavendelöl.
Die blühenden Rispen werden im Hochsommer geschnitten und mit Wasserdampf destilliert, oft direkt in der Nähe der Felder. Vom echten Lavendel zu unterscheiden ist Lavandin, eine ertragreichere Kreuzung mit kampferigerem Duft.
Lavendel ist frisch, krautig und blumig zugleich – sauber, beruhigend und überraschend vielseitig. In unserem Sortiment steht er genau gleich oft in der Kopf- wie in der Herznote (je 47 Düfte). Er ist das Herz der Fougère-Düfte und gibt modernen Düften eine elegante, aromatische Frische.
Aromatisch, Fougère, mit blumiger Seite.
Der Lavendel blüht im Hochsommer. Geerntet wird meist im Juli und August, je nach Höhenlage früher oder später.
In unseren Düften steht es oft neben Bergamotte, Sandelholz, Patschuli, Vanille, Thymian, Zypresse, Cypriol.
1882 kombinierte Houbigant Lavendel mit dem neu verfügbaren synthetischen Cumarin – „Fougère Royale“ begründete eine ganze Duftfamilie, die bis heute die Herrenparfümerie prägt.
- „Angustifolia“ heißt auf Latein schlicht „schmalblättrig“ – nach den feinen Blättern des echten Lavendels.
- Die ganze Duftfamilie Fougère („Farn“) geht auf einen Lavendel-Duft von 1882 zurück – obwohl Farn selbst kaum riecht.
- Lavandin ist ein Hybrid aus echtem Lavendel und Speik-Lavendel – ertragreicher, aber kampferiger im Duft.
Linalylacetat und Linalool machen den Großteil des Lavendelöls aus.
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